Siebzig Jahre Einkaufen bei Freunden...

Geschichte
 

Als Josef und Fanny Ernst vor achtzig Jahren, genauer gesagt am 3. März 1927, das damals noch 20 Quadratmeter große Gebäude an der Further Straße erwarben und ihren kleinen Kolonialwaren- laden eröffneten, ahnte wohl noch niemand welche Entwicklung dieses Familieunternehmen in den darauf folgenden Jahrzehnten nehmen würde.

In dem Kramerladen, der damals für rund 15 000 Reichsmark an die Familie Ernst ging, wurden nicht nur Lebensmittel angeboten. Im Gegenteil, das Geschäft war dafür bekannt, dass es von Petroleum über Nägel bis hin zu Holzschuhen alles im Sortiment hatte. Auch in schweren Zeiten während und nach dem Zweiten Weltkrieg bemühte sich die Familie stets, die umliegende Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen.
Nachdem der Laden 1956 von Tochter Elisabeth und deren Mann, Josef Moder, übernommen wurde, stand bald fest, dass es einen Neubau geben werde. Bereits 1960 wurden die Pläne dann in die Tat umgesetzt. Ein neues Gebäude, das direkt an der Further Straße gesetzt wurde, ermöglichte es vielen Leuten, ihre Einkäufe schneller zu erledigen. Immer mehr Kunden schätzten die neue Lage, was erheblich zur guten Entwicklung des Geschäfts beitrug.
So wurden bald darauf die ersten Angestellten beschäftigt. In der Lokalen Presse wurde der neue Markt als der erste Selbstbedienungsladen im ganzen Landkreis gefeiert. 1982 folgte eine erneute Erweiterung der Verkaufsfläche auf 140 Quadratmeter. Das Geschäft verfügte dann bereits über einen eigenen Getränkemarkt.

Mit der Übergabe des Marktes an die bereits dritte Generation, an Rudolf Moder, in Jahre 1985 wurde die Tradition des Familienunternehmen weiterverfolgt. Auch der Neubau von 1994 in der Osserstraße 14, der sich bereits über eine Größe von 850 Quadratmetern erstreckt, büßt nichts von der freundlichen und familiären Atmosphäre, die seit Jahrzehnten im Edeka-Markt Moder zu spüren ist, ein
2007 werden nun auch die Warenannahme auf der Ostseite des Gebäudes und der Parkplatz vor dem Markt direkt zur Straße hin erweitert. Außerdem entsteht eine kleine Cafeteria im Eingangsbereich des Geschäfts, die zu einem schnellen Kaffee oder einfach nur zum Ratschen einlädt.

Der Edeka-Markt Moder setzt seit Jahren insbesondere auf eine gute Information seiner
Kunden über die Herkunft der angebotenen Produkte, da in Anbetracht zahlreicher Lebensmittelskandale und  Krankheitsepidemien bei Tieren das Vertrauen vieler Konsumenten in Lebensmittel immer mehr schwindet. Nicht zuletzt aus diesem Grund bietet Edeka Moder zahlreiche Produkte aus der Region an und hofft so den Ansprüchen seiner Kunden gerecht zu werden.